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Der Horror von Jupiter House – Abzocker unterwegs

Der Horror von Jupiter House – Abzocker unterwegs

Kennen Sie die Adresse 5 Jupiter House, Calleva Park in Aldermaston im schönen Berkshire? Nein? Aber vielleicht kennen Sie eine der Webseiten wie grusskarten-paradies.de, geburtstags-infos.de, gutscheinland.de, kochrezepte-server.com, hausaufgaben-referate.de oder routenplaner-online.de? Oder gar Opendownload.de? Laut Recherchen des Onlinemagazins Netzwelt.de residieren all diese Webseiten unter der oben genannten Adresse. In 5 Jupiter House finden sich zahlreiche Firmen, die alle mehr oder weniger dieselben "Direktoren" ausweisen, die von Verbraucherschützern als Betreiber von Briefkastenfirmen eingestuft werden, weiß das Magazin. Den Recherchen von Netzwelt.de zufolge sitzen derzeit rund 70 Seiten, die von Verbraucherschützern unter der Rubrik "Abzockseiten" geführt werden, in Jupiter House, teils aber auch in Deutschland, wie etwa in Frankfurt, Mannheim, Hanau, Oberursel/Ts., Wiesbaden–Amöneburg oder Hamburg. Unter Netzwelt.de finden Sie dazu eine sehr spannende Übersicht von Webseiten und Firmensitzen.

Zu erreichen sind diese Webseiten keineswegs nur über die bekannten Internet-Adressen. Zahlreiche Google-Anzeigen verweisen indirekt über Umleitungen auf z.B. Opendownload.de und somit ist die Falle meist nur auf den zweiten Blick erkennbar.

Diese Webseiten sind fast immer sehr professionell gestaltet und decken alle möglichen Interessensgebiete ab – ob Geburtstag, Hausaufgaben oder Software – für jeden Anwender ist da etwas dabei. Ebenso professionell klingen die Geschäftbedingungen und auch die Hotlines sehen auf den ersten Blick seriös aus – sind aber durchweg teuer und bieten kaum Hoffnung, jemals einen echten Menschen an den Hörer zu bekommen.

Besonders die Webseite Opendownload.de wird seit geraumer Zeit heiß diskutiert – etwa auf auf www.computerbetrug.de. Auch Computerwissen Daily berichtete im Januar. darüber. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz widmete sich Opendownload.de bereits im Oktober 2008 in einer Pressemitteilung. Darin hieß es:

„Bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz häufen sich derzeit Anfragen zu fragwürdigen Rechnungen des Internetanbieters opendownload.de. Der Seitenbetreiber bittet Internetnutzer für ein Abonnement zur Kasse, das sie angeblich durch Registrierung auf seiner Seite geschlossen haben. Mit der Weiterverbreitung von kostenlosen Programmen Dritter versuchen die Drahtzieher der Seite, unbedarfte Internetnutzer abzukassieren.

"Lassen Sie sich durch Rechnungen und Mahnschreiben der Firma nicht einschüchtern", so der Rat der Verbraucherzentrale. "Weisen Sie die Zahlungsaufforderungen des Anbieters mit der Begründung zurück, dass kein rechtskräftiger Vertrag zustande gekommen ist."

Zum Hintergrund: Die Betroffenen hatten im Internet nach kostenlosen Programmen wie "OpenOffice", "eMule" oder nach Virenschutzprogrammen gesucht. Beim Anklicken eines Links wurden sie dann auf die Internetseiten opendownload.de geleitet. Nach mehreren Klicks kamen sie zu einer Anmeldeseite. Neben einer Eingabemaske für persönliche Daten fand sich dort ein kaum erkennbarer Hinweis auf Kosten und Laufzeit von zwei Jahren. In der Annahme, die geforderten Daten seien lediglich für den bekanntermaßen kostenlosen Download der Software nötig, haben die meisten diese Klausel übersehen. Besonders dreist: Wer sich anmeldet, muss auf sein gesetzliches Widerrufsrecht verzichten. Nach Auffassung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. reicht das Setzen eines Häkchens aber nicht aus, um wirksam auf sein Widerrufsrecht zu verzichten.“

Leider fallen immer wieder arglose Anwender auf derartige Webseiten herein und werden dann in häufig sehr rustikaler Form zur Zahlung aufgefordert. Im Falle von Opendownload.de sieht der Ablauf häufig immer gleich aus:

Der Anwender wird aufgefordert, seine Adresse und seinen Namen anzugeben, um eine Software kostenlos herunterladen zu können. Der Trick dabei: Die Software kann tatsächlich kostenlos geladen werden, doch die Nutzung der Webseite selbst kostet einen nicht unerheblichen Betrag – ganze 96 Euro werden für die zwölfmonatige Nutzung der Webseite fällig.

Diese Angabe findet sich natürlich nicht auf den ersten Blick – vielmehr ist sie in den AGB gut versteckt. In der Folge kann der Anwender dann mit einer Rechnung der Firma Content Services Ltd. aus Mannheim rechnen.

Wenn auch Sie eine Rechnung einer solch dubiosen Firma erhalten haben, brechen Sie nicht in Panik aus und kommen Sie nicht auf die Idee, um des lieben Friedens willen den geforderten Betrag zu zahlen. Das tun nämlich rund 10 bis 20 Prozent der Betroffenen und ermöglichen so den Betreibern eine stattliche Einnahmequelle. Nach Auffassung deutscher Verbraucherschützer müssen Sie überhaupt nicht zahlen.


 
19.02.2009 um 14:48 Uhr - 3rAz3r Kommentare (2)

Kommentare 2
< [1] >
W3stman

04.12.2009

Ort: bei Osnabrück
Beiträge: 211
# 1 - 19.02.2009 um 16:27 Uhr

Ja, das ist wirklich ein leidiges Thema. Allein in Deutschland gibt es hunderte solcher dubiosen Firmen. Auch ich hatte mal so einen Fall. Ich suchte eine Software sollte irgendwas ausfüllen und nach nem halben Jahr kam auf einmal eine Rechnung für ein Abo welches ich abgeschlossen hätte. Das hat mich dan erst einmal erschrocken. Kurzerhand hab ich ein bisschen im Internet über diese Firma und den Rechtsanwalt Informationen gesammelt und stellte fest, dass es sehr viele Geunreimtheiten über diese dubiose Firma gab.
Ich schrieb eine E-mail an diesen Rechtanwalt, das ich mich informiert habe über ihn und die Firma die er vertritt und falls noch irgendwas käme ich meinen Anwalt einschalte. Es kam nicht einmal eine Antwortmail und habe auch seitdem nichts mehr davon.
Alles Verbrecher...
3rAz3r

10.09.2018

Ort: Essen
Beiträge: 36
# 2 - 20.02.2009 um 13:43 Uhr

Jo wir hatten hier schon mehrer dieser Fälle haben da garnicht drauf reagiert hatten aber zuvor schon ein bericht im TV dazu gesehen....

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